Ein wunderschön vielfältiger Einblick in eine andere Welt ... Bilder von hoher Dichte und Sinnlichkeit - großartig!



Donnerstag 7. März, 19:30 Uhr

Ecuador

Siegfried Bäsler

Siegfried Bäsler wollte mitnehmen auf die Spuren von Charles Darwin und Alexander von Humboldt, die beiden großen Entdecker hatten  Ecuador im 19. Jahrhundert bereist.  Sie wussten schon die Naturschönheiten des südamerikanischen Landes zu schätzen. Ihnen haben wir viele Einblicke in Naturgesetzmäßigkeiten zu verdanken. Mit seinen Bildern nahm Siegfried Bäsler die Anwesenden mit, um einen Einblick zu geben, was es alles in Ecuador und auf den zugehörigen Galapagos Inseln zu entdecken gibt.

Da waren die höchsten Vulkane Ecuadors, der Tieflandregenwald des Amazonasbeckens, die Wale, die mit dem Humboldtstrom in die Küstengewässer vor Ecuador kommen, um ihre Jungen dort zu gebären, die Hochtäler der Anden und selbstverständlich die Galapagosinseln mit ihrer einmaligen Tierwelt. Sogar einen Einblick in die Unterwasserwelt vor Galapagos konnte man erhaschen mit Tauchgängen zu den Seelöwen.

   
 Das Hochland in den Anden
 Tätige Vulkane im HochgebirgeSchmelzwassersee



Nebelwald
Tieflandregenwald am Amazonas
Springender Buckelwal



 

Donnerstag, 14. März, 19:30 Uhr

Heart of the barracks

Jon A. Juarez

Am Beginn erzählte Jon von den vielen Möglichkeiten, einen der rund 5000 Berliner Füchse zu sehen, zu erleben und zu fotografieren. Er zeigte dazu technisch und künstlerisch anspruchsvolle Fuchsbilder.

Vor einem Jahr erzählte uns Jon Garcia, dass er in seiner Heimat Spanien noch nie einen Fuchs gesehen hat.  Aber in Berlin gleich am ersten Tag seiner Ankunft lief ihm ein Fuchs über den Weg. Diese Begegnung ging ihm durch und durch und letztlich so weit, dass er mit einer Doktorandin der Biologie Kontakt aufnahm und beide beschlossen ein Kinderbuch zu dem Thema zu machen.

Vor ca. einem Jahr begann er mit den Arbeiten. Zeitgleich arbeitet er in einem Projekt mit Flüchtlingskindern in der ehemaligen Kaserne in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße in Spandau. Anfänglich störten ihn die Kinder, da sie ihn von seiner Projektarbeit abhielten. Doch bald schon erkannte er ihre Sorgen und Nöte und das Projekt wurde zweitrangig. Immer wieder, auch in seiner Freizeit, fuhr er zur Kaserne, um Zeit mit den Kindern und Jugendlichen zu verbringen. Mit der Zeit entwickelte sich eine Partnerarbeit zu beiderseitigem Vorteil. Die Kinder und Jugendlichen fotografierten mit ihm und scouteten für ihn die Füchse aus; notierten häufig benutzte Pfade und schrieben die Uhrzeiten auf, an denen sie die Füchse gesehen hatten.

Die ein oder andere bewegende Geschichte und Fotos mit den Kindern rührten an und nahmen einen mit. Einige Familien, mit deren Kindern Jon gearbeitet hatte, wurden abgeschoben. Dennoch ist der Kontakt nicht abgebrochen, denn die Kinder und Jugendlichen haben seine Facebook-Account gefunden und ihn kontaktiert. Sie schickten ihm und schicken immer noch Fotos von Füchsen, die sie nun selber gemacht haben.

   
 Auf Streifzug
 Welpe nach Sonenuntergang
 Am Fuchsbau
 
  
Im Winter
In der Kaserne
Zutraulich geworden


 


Donnerstag, 21. März, 19:30 Uhr

Ein Hoch auf die Azoren

Wolfgang Behrens


Wolfgang Behrens beginnt seinen Vortrag mit Information zur Entstehung des Archipels. Zeugnisse geotektonischer Aktivitäten sind auch heute noch auf den Azoren zu sehe;. 10 heute noch aktive Vulkane, Thermalfelder, Fumarolen, Lavahöhlen und alle Gesteine gehören dazu.

Die Azoren wurden bereits vor der Entdeckung Amerikas besiedelt und gehörten immer zu Portugal. Die Entdecker hielten die Raubvögel, die sie sahen, für Habichte (portug. Acores) und tauften das Archipel deshalb Habicht-Inseln; heute weiß man es handelte sich um Bussarde.

Die Azoren haben eine gemeinsame Geschichte mit Walen. Zunächst sehr unrühmlich mit dem Walfang und heute eher rühmlich mit einem sanften Konzept zum Whalewatching. Mitten im Atlantik sind sie ein Hotspot der Walbeobachtung, da hier im Jahresverlauf 27 Walarten zu beobachten sind.

Aufgrund der langen Weidebewirtschaftung sind nur noch 5 % der Fläche mit indigenen Pflanzen besiedelt. Die Zahl der Neophyten ist weitaus größer und davon sind ca. 10 % invasiv, d.h. sie verdrängen heimische Arten. Es gibt Zugvögel auf den Inseln aber auch Brutvögel – ca- 35 Arten. Dazu zählen einige endemische Vogelarten. Man findet dort mit 180.000 Brutpaaren den größten Bestand an Gelbschnabelsturmtauchern, das sind ca. 80 % der Weltpopulation.

Besonderheiten an den Azoren sind auch der Teeanbau, der einzigartig in Europa ist, das Kultivieren von Ananas sowie die Malereien in den Häfen der Azoren. Da Segler mit dem Erreichen der Azoren auf ihren Segelschiffen die Hälfte der Strecke der Atlantikquerung überwunden haben, halten sie sich einige Tage auf den Azoren auf und hinterlassen mit Malereien auf den Hafenmauern kleine Kunstwerke.

Nach der Pause zeigte Herr Behrens einen stimmungsvollem 30minütigen Film, in denen er zu unterschiedlichen Themen Fotos und Videosequenzen zusammenschnitt.

   
 Springender Pottwal
 Lavaaschebedeckte Küste
 Der Pico
   
 Blattdetail Bakterienrasen im Thermalfeldbach
 Nachthimmel




Donnerstag, 28. März 19:30 Uhr

Klangbilder

Schüler*innen der Schule

Der Abend  wagte einen neuen Zugang zu Fotografie, Lyrik und Musik. Alle drei Bereiche standen im GleichKlang und ergänzten sich gleichberechtigt.

 
 Ein Zoobesuch
Lyrik Anna Persike, Antonia Karte, Pawel Gurlo, Maxim Piaskowski und Henry Jungfleisch
Am Cello: Charlotte und Birke Mey
1.    Satz aus einem Divertimento  von Franz Joseph Haydn
2.    Finale aus dem Divertimento
3.    Churchsong – ein Choral von Johann Sebastian Bach
Wolken
Lyrik Celina Federschmidt und David Lingner
Am Flügel: Lara Isenbiel
Walzer in c-Moll von Frédéric Chopin
Herbst
Lyrik Greta Tietze, Mailynn Kommana und Jolina Bertram
Am Flügel: Lui Germann
Arabesque No. 1 von Claude Debussy
 
Wald
Lyrik Felix Jeske
An der Posaune: Moira Salem
Sonata in F-Dur von Benedetto Marcello
Der Naturfotograf
Lyrik Jan Jerichow und Antonia Karte
An den Gitarren: Ensemble Allegro
Themen aus Pirates of the Caribbean von Klaus Badelt
Nacht
Lyrik Ilayna Neiber, Dilara Celik, Mailynn Kommana, Eileen Kieper, Lina Schultze und Ujanga Hopfer
Am Flügel: Natalia Lewandowska
Night von Ludovici Einaudi
 
 Sonnenauf- und untergänge
Lyrik Jolina Bertram und Miriam Graff
Am Flügel: Lui Gerrmann
      Go with the Flow von Giovanni Allevi