Am 20. Januar fotografierten wir unter den schwierigen Lichtbedingungen im Aquarium Berlin. Volles Haus kann man nur sagen. Es waren alle Teilnehmer*innen da und uns schien es so, dass auch noch halb Berlin dem Aquarium einen Besuch abstattete.
Das Hauptaugenmerk lag darauf Fotos für unsere Fotoausstellung zum Schuljahresende zu produzieren. Fliegen und Schweben ist ein Thema, dass sich natürlich auch in besonderem Maße im Aquarium zeigt. Auch hier müssen Tiere die Schwerkraft überwinden, ähnlich wie beim Fliegen und Schweben in der Luft. Wie machen es die Tiere? Bei den Quallen fällt die Ähnlichkeit zu Fallschirmen auf, weshalb hier ein besonderer Schwerpunkt lag.
Die gewünschten Ergebnisse wollten sich nicht einstellen, deshalb war das ein oder andere Gespräch mit dem ein oder der anderen Lichtfänger*in nötig. Dieses führte dann zu Lösungsansätzen und deren erfolgreiche Umsetzung zeigt sich in den nachfolgenden Bildern.


Sarah stüzte sich erfolgreich in das Getümmel der Ohrenquallen, die zu Dutzenden im Schauaquarium herumschwebten, um anschließend im Nachbaraquarium einzelne Quallen freizustellen - es sieht fast aus wie die Aufnahme eines Planeten im Universum.


Nach der Pause waren auch alle anderen Tierarten freigegeben und Finn Josh stürzte sich mit Erfolg in die neue Aufgabe. Das Korallenriff beherbergt sehr farbenfrohe Tierarten, wie seine Bilder eindrucksvoll zeigen.


Auch Jonas war im Riff fischen. Er interessierte sich fotografisch auch für das "Ökossytem". Die Farbenpracht und Vielfaltigkeit in der Gestalt sind einfach fazsinierend.


Johannes hatten es auch eher die Rifffische angetan; sogar einen springenden Rochen konnte er ablichten. Hoffentlich ist die Kamera trocken geblieben ;).


Die Kompassqualle sowie der Rotfeuerfisch sind das Ergebnis fotografischer Experimente von Leni. Blende, ISO-Werte und Belichtunsdauer wurden manuell eingestellt. Herzlich willkommen im Land der Fotografie.


Beim ersten Dabeisein in der AG stellte sich Eileen toll an. Mit Ausdauer und einer Kompaktkamera, an der man nicht sehr viel einstellen kann, hat sie aus den schlechten Lichtverhältnissen schon sehr viel herausgeholt. Weiter so!


Isabelle übte sich auch an den Quallen; einmal mit kurzer und einmal mit langer Belichtungszeit. Die Qualle mit Schweif erinnert schon fast an einen Kometen - eigentlich sind es wohl zwei Quallen, eine schnellere (bewegungsunscharf) und eine langsamere dahinter. Gut eingefangen.


Die kleinen bunten Rifffische hatten es Julia angetan, genauso wie der Star der heutigen Exkusrsion, die von fast allen abgelichtete Kugelqualle.


Ton in Ton war vielleicht Chiaras Devise. Beide Tiere, Kompassqualle und Rotfeuerfisch, warnen damit mögliche Beutegreifer vor ihrem Gift.


Auch kopfüber schweben Quallen genauso sicher durch das Wasser wie Laetitia mit ihrem Bild zeigt. Eine andere Belichtung sowie eine andere Position des Tieres zur Lichtquelle und schon hat man ein ganz anderes Foto vom selben Tier, gut gemacht. Der kleine Riffling dagegen kann im Wasser "stehen", was Quallen nicht können, da schon kleinste Strömungen sie mitnehmen.

 
Die Fotodiva unter den Quallen aus dem Berliner Aquarium hatte es auch Felix angetan; einmal hoch einmal quer, einmal automatischer Weißabgleich einmal geändert; sehr interessant.


Schwebende Anemonen, auch nicht schlecht, dachte sich wohl Julius. Anemonen haben ungefähr die gleiche Dichte wie Wasser, deshalb scheint es so, als würden sie schweben. Bei den Quallen ist es ja sowieso schon bekannt.